Normalerweise solltet ihr hier eine klassische Biographie lesen können, in der steht, wo ich geboren wurde, wie alt ich bin und noch andere Fakten, von denen ich aber glaube, dass genau die keinen interessieren werden. Falls ihr aber dennoch Interesse haben solltet, dann könnt ihr mich einfach fragen! Ihr wisst ja, wie.


Der Teil meiner Bio, den ich euch allerdings nicht vorenthalten möchte, ist die Story, warum ich mich entschieden habe, Musik zu machen und die „Ein-Mann-Show“ zu werden, die ich heute bin. Also let’s go!


In Polen auf die Welt losgelassen, habe ich die ersten anderthalb Jahre meines Lebens dort gelebt, bis meine Eltern sich entschlossen haben, ihr Glück in Deutschland zu suchen. Dort angekommen verbrachte ich meine Kindheit bis zum Alter von 6 Jahren auf den Straßen von Köln. Ich lernte viele meiner ersten Freunde dort kennen und liebe die Stadt bis heute sehr. Umso schwerer fiel mir der Abschied, als meine Eltern im ländlichen Waldbröl ein Haus bauten und wir dorthin zogen.


Aber das war nicht das Einzige, was sich zum Schlechten hin entwickeln sollte für mich. Das Leben wurde für mich zur Hölle, als mein Vater, der ohnehin schon sehr streng zu mir war, anfing mich zu misshandeln. Ich kann mich bis heute sehr gut daran erinnern, wie groß meine Angst war, sobald mein Vater getrunken hatte. Was unter anderem auch der Grund dafür ist, warum ich selber den Entschluss gefasst habe, keinen Alkohol mehr zu trinken (by the way). Es kam nicht selten vor, dass ich als Kind im Krankenhaus aufgewacht bin. Jede Erinnerung, die ich an meine Kindheit im Zusammenhang mit diesem Menschen habe, wünsche ich mir aus meinem Gedächtnis gelöscht und manchmal fühle ich bis heute noch den Schmerz und die Demütigung.


Doch da war diese eine Sache, die alle Schmerzen linderte, immer für mich da war und mich all das Chaos vergessen ließ. Es war die Musik. Ich werde nie vergessen, wie mein Onkel mich im Alter von 3 Jahren auf seinen Klavierhocker setzte und ich zum ersten Mal die Pianotasten anschlug. So wurde meine Liebe zur Musik erweckt und im Alter von 9 Jahren nahm ich meine ersten Mixtapes auf, um sie an meine Familie und Freunde zu verschenken. Meine Leidenschaft wuchs stetig weiter, als ich immer wieder auf Partys der DJ sein durfte.


Im Jahr 2009 entschloss ich mich neben meinem Job ein Studium an der Deutschen Pop in Köln zu absolvieren, was der Startschuss meiner musikalischen Karriere gewesen ist. Über die nächsten Jahre hinweg lernte ich immer mehr über die Musikproduktion. So entstanden auch meine Studio-Alben, die ich in kompletter Eigenregie komponiert und aufgenommen habe. Bis zum heutigen Tag hat die Musik auf meinem Weg nichts an ihrer Faszination für mich verloren. Es war die Musik, die mich gerettet hat und meinem Leben einen Sinn gab.


Einer der Gründe, warum ich Musik mache ist der, dass ich mit meiner Musik Menschen helfen möchte, wenn sie eine schwere Zeit haben. Ich möchte jedem von euch auch über die schlechten Zeiten hinaus mit meiner Musik Hoffnung, Kraft, Liebe, Spaß und eine gute Zeit schenken.


Das ist der Grund, warum ich lebe und der Sinn meines Lebens.


Damit wir uns richtig verstehen! „Einen“ Style, den ich bediene oder „ein“ Genre, in das man mich reinstecken könnte, gibt es bei mir nicht! Der Grund dafür liegt in meiner Philosophie, die sich mir auf meiner Reise durch das Leben offenbart hat in Bezug auf die wundervolle Kunst der Musik.


Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass Musik eine eigenständige Lebensform ist, die durch den Künstler ins Leben gerufen wird und wie bei der Geburt eines Menschen aus ihm heraus entsteht.


Musik sollte für mich befreit von jeglichen Einschränkungen oder gar Limitationen sein und das Privileg genießen dürfen, sich frei entfalten zu können. Das ist der Grund, warum ich mich und meine Musik nicht in eine Schublade stecken lasse. Ich möchte sowohl als Mensch als auch als Musiker die Möglichkeit haben, Musik zu komponieren, die keinen Grenzen unterliegt.


Zusammengefasst könnte man also sagen, dass meine Musik nicht nur ein lebendig gewordenes Spiegelbild meiner selbst ist, sondern auch ein Geschenk, das ich mit den Menschen teilen möchte.


Was wäre aber ein Geschenk, wenn man vorher schon wüsste, was man bekommt? Wohl kaum etwas, worauf man sich freuen könnte!


Ich möchte jedem Menschen danken, der mich unterstützt, mich auf meiner Reise begleitet und dessen Leben ich durch meine Musik bereichern kann.


Danke für alles!

Euer CROSSTECH